Die Forscher um Alessio Fasano untersuchten mehr als 13.000 Personen aus verschiedenen Bundesstaaten der USA. Insgesamt waren 0,7 Prozent von der Erkrankung betroffen, in Risikogruppen waren es sogar 5 Prozent. Unter Risikogruppen verstanden die Wissenschaftler nahe Verwandte von Zöliakiekranken sowie Personen, die unter Magen-Darm-Beschwerden litten.
Zöliakie komme somit in den USA genauso häufig vor wie in Europa, erklärt Fasano. Die Autoimmunkrankheit kann nicht durch Medikamente gelindert oder geheilt werden. Betroffene können jedoch ein normales Leben führen, wenn sie auf glutenhaltige Lebensmittel vollständig verzichten. Die neuen Erkenntnisse könnten Allgemeinärzte dazu anregen, mehr Vorsorgeuntersuchungen für Zöliakie durchzuführen, hofft Fasano.





