Ein Trip nach Costa Rica hatte für eine 16-jährige Kanadierin eine unerwartete Nebenwirkung: Nach ihrer Rückkehr bemerkte sie einen hellblonden Ring in ihrem von Natur aus mittelblonden Haar. Nach kurzer Suche fanden Ärzte die Ursache: Die junge Dame hatte es mit ihrer Malaria-Prophylaxe etwas übertrieben. Zwar hatte sie wie empfohlen eine Woche vor ihrem Urlaub begonnen, regelmäßig Chloroquinphosphat einzunehmen, um der Tropenkrankheit vorzubeugen. Es gab aber offenbar ein Missverständnis bei der Dosierung: Statt 500 Milligramm pro Woche hatte die 16-Jährige 500 Milligramm pro Tag geschluckt und damit die pigmentproduzierenden Zellen in ihren Haarfollikeln vergiftet. Kleiner Trost für die unfreiwillige Blondine: Der Effekt ist reversibel. Wenn sich die Zellen erholt haben, wachsen die Haare in der ursprünglichen Farbe nach. Wegen der möglichen Gefahren bis hin zu Netzhautschäden ist die Färbemethode jedoch nicht zu empfehlen.





