Japanische Wissenschaftler haben Reis gezüchtet, der auch in sehr trockenen Gebieten gedeiht. Das Team um Yusaku Uga vom National Institute of Agrobiological Sciences in Tsukuba identifizierte in einer speziellen Reissorte ein Gen, das diese Pflanzen besonders lange Wurzeln ausbilden lässt. Dieses Gen bauten sie in die weitverbreitete Reissorte IR64 ein. Die Pflanzen bekamen dadurch sehr lange Wurzeln und konnten besser Wasser aufnehmen. Tests ergaben: Bei einer leichten Dürre brachte der veränderte Reis kaum Einbußen in der Ernte, während der Ertrag bei „normalem” Reis um 42 Prozent einbrach. Eine schwere Dürre hatte bei der neuen Variante eine um 30 Prozent reduzierte Ernte zur Folge, während alle anderen Pflanzen vernichtet wurden.





