Fleisch, Eier und Milch fördern morgendliche Übelkeit und Erbrechen bei Schwangeren. Das behaupten die britischen Biologen Gillian V. Pepper und S. Craig Roberts von der University of Liverpool, nachdem sie 56 Untersuchungen aus 21 Ländern über die Beschwerden werdender Mütter analysiert haben. Sie sind davon überzeugt, dass die Reaktion auf tierische Produkte ein evolutionäres Überbleibsel aus Zeiten ist, in denen diese Lebensmittel leicht verdarben. Durch das Erbrechen wolle der Organismus den Fötus vor den Giftstoffen schützen. Gestärkt sehen die Wissenschaftler ihre These durch einen Blick auf asiatische Länder: Während weltweit rund 80 Prozent aller Schwangeren unter Unwohlsein am Morgen leiden, sind es dort nur 35 bis 38 Prozent. Als Grund vermuten die Forscher, dass in Asien mehr Reis oder Linsen und weniger Fleisch gegessen wird.





