Was Mäusemütter während der Schwangerschaft fressen, schmeckt nach einer amerikanisch-israelischen Studie später auch ihrem Nachwuchs besonders gut. Forscher um Josephine Todrank von der University of Colorado in Denver hatten Mäusen während der Schwangerschaft Futter gegeben, das entweder nach Minze, Kirsche oder neutral schmeckte. Genau dieses Futter bevorzugten später auch die Jungen. Gleichzeitig waren im Riechkolben ihres Gehirns bestimmte Nervenbündel– die „Glomeruli” – stark ausgeprägt, die bei Minze- oder Kirschgeschmack aktiviert wurden. Todrank meint, dass die Mäuse so bereits im Mutterleib „lernen”, welche Nahrung für sie verträglich ist. Sie hält es für möglich, dass die Ergebnisse auch auf den Menschen übertragbar sind – ein Grund mehr, während der Schwangerschaft auf Alkohol zu verzichten.





