Syngenta, nach eigenen Angaben weltweit führend im Pflanzenschutz und einer der top drei bei Saatgut, wertet die Entschlüsselung des Reis-Genoms als bahnbrechend: “Die Kenntnisse der genetischen Struktur und der damit verbundenen Proteine von Getreide werden Pflanzenzüchter in die Lage versetzen, Getreidesorten zu entwickeln, die nahrhafter, ertragreicher und einfacher zu verarbeiten sind”, sagte Syngenta-Forschungsleiter Davis Evans. Auch der Schutz vor Krankheiten und Schädlingen solle verbessert werden. Reis sei ein Modell für andere Getreidearten, weshalb die Forschung auch für Weizen, Mais oder Gerste nützlich sei, hieß es.
Die Entschlüsselung gelang im “Torrey Mesa Research Institute” (TMRI) in Kalifornien, dem Genom-Forschungszentrum von Syngenta. Das früher zu Novartis gehörende TMRI habe dabei mit der Firma Myriad Genetics Inc. und der Clemson Universität zusammen gearbeitet.
Syngenta war im November 2000 aus der Fusion der ausgegliederten Agro-Bereiche von Novartis und Zeneca entstanden und beschäftigt weltweit mehr als 20.000 Mitarbeiter in 50 Ländern.
Erst im Dezember hatte ein internationaler Forscherverbund das erste entzifferte Erbgut einer Pflanze, der Acker-Schmalwand, präsentiert.
dpa





