Auch unsere Redaktion will nicht zynisch werden, nicht nur klagen, wettern und schrille Töne anschlagen. Wir möchten unsere innere Haltung zeigen, indem wir das Augenmerk auf diejenigen Firmen- und Bankenchefs lenken, die nachhaltige Ziele verfolgen, also die Zukunft ihres Unternehmens im Auge haben und nicht nur das schnelle große Geld.
Uns tut es in der Seele gut, dass diejenigen Firmen und Banken, die schon immer auf ethisches Investment setzten oder rechtzeitig deren Bedeutung erkannten, die Gewinner der Finanzkrise sind. Wo statt Gier Verantwortung waltet, statt Gewissenlosigkeit moralische Maßstäbe herrschen, kommt anstelle von Pleite der verdiente Erfolg.
Wir empfehlen Ihnen, unsere Titelgeschichte über die “guten” Banker und Unternehmer zu lesen. Damit Sie morgen und übermorgen gegen die nächsten Schreckensmeldungen im Wirtschaftsteil – womöglich über die eingestellten Ermittlungen des Staatsanwaltes im Hause Middelhoff, oder die schwindelerregende Insolvenz einer weiteren Traditionsfirma – besser gewappnet sind.
Meint Ihre
Ilona Jerger, Chefredakteurin





