Heutzutage finden wir Getriebenen und Outlook-Geplagten genau das an diesen vogelfreien Tagen so herrlich: das Zwischen-den-Zeiten-Gefühl. Wir genießen die einzigen Tage im Jahr, die aus dem Rahmen des strikten Zeitmanagments gefallen sind. Tage, an denen unsere innere Uhr einem anderen Takt folgt. Eine Art Sandwich-Zeit, fein und zart wie Lachs zwischen zwei Vollkornbrotscheiben.
Offenbar öffnet eben dieses Dazwischen-Gefühl unseren Geist, weshalb so mancher darüber nachdenkt, was er vom alten Jahr ins neue mitnehmen und was er lieber zurücklassen möchte. Und vor allem, was er im neuen Jahr tun oder lassen will. Zum Beispiel endlich zum Ökostromanbieter wechseln, Sparlampen in die Fassungen drehen, weniger Auto fahren und vielleicht Utopist werden.
Schauen Sie mal nach unter www.utopia.de, einer neuen Internetplattform, die für ein nachhaltiges Leben wirbt. Wir finden diesen Ansatz so gut, dass wir im nächsten Heft groß (und in diesem Heft klein natur+kosmos, auf Seite 49 darüber berichten.
Ich wünsche Ihnen im Namen der ganzen Redaktion ein glückliches und gesundes Neues Jahr!
Ihre
Ilona Jerger, Chefredakteurin





