Durch eine Hightech-Beschichtung wollen US-Forscher die Oberflächen von Instrumenten und Gefäßen in Krankenhäusern steril machen und auf diese Weise die Verbreitung von Keimen verhindern. Das Team um Alexander M. Klibanov vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge benutzt dafür einen Stoff aus der Klasse der Polyethylenimine.
Wird die Substanz zum Beispiel auf eine Glasscheibe aufgebracht, bildet sich ein Überzug aus mikroskopisch kleinen Stacheln. Sobald Bakterien mit dieser Schutzschicht in Berührung kommen, zerreißt ihre Zellwand. Auch die Schutzhülle von Viren wird zerstört – und die Keime sterben ab. Das neue Verfahren hat sich in ersten Versuchen als äußerst wirksam erwiesen: Die Erreger waren nach wenigen Minuten abgetötet.





