Der Handel mit exotischen Vögeln könnte zum Aussterben von Papageien führen. Das belegt eine Studie amerikanischer Forscher, über die das Wissenschafts-Magazin “New Scientist” berichtet.
Die Forscher der amerikanischen Universität Kalifornien in Davis und Universität Maryland haben den Erfolg und Misserfolg von insgesamt 4.200 Nistversuchen von Papageien analysiert. Etwa jedes dritte Nest wurde von Wilderern zerstört. Vier Papageienarten, darunter die bei Papageienfreunden beliebte Gelbscheitelamazone, verloren sogar 70 Prozent ihrer Nester durch Wilderei.
Die Spuren der Wilddiebe sind eindeutig, sagen die Biologen. Die Bäume würden mit Leitern oder Steigeisen erklettert und die Nester mit Macheten zerstört.
Papageien gehören zu den am meisten gefährdeten Vögeln. Fast ein Drittel der in den südamerikanischen Tropen beheimateten Vögel ist akut vom Aussterben bedroht.
Cornelia Pfaff





