Selen ist ein essentielles Spurenelement. Essentiell heißt in diesem Zusammenhang: Es ist lebenswichtig. Allerdings kann der Körper Selen nicht selbst herstellen, es muss über die Nahrung zugeführt werden. Das im Erdreich vorhandene Selen wird von Pflanzen aufgenommen und gespeichert, wir Menschen verzehren diese Pflanzen (oder Tiere, die diese Pflanzen fressen) und decken auf diese Weise unseren Bedarf. So zumindest die Theorie – oder vielmehr: die Vergangenheit.
Denn heutzutage sind viele Böden auf der Welt ausgesprochen arm an Selen – eine Folge des Klimawandels. Daher nehmen die Deutschen zu wenig von dem Spurenelement auf: Statt der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen 60 Mikrogramm (µg) Selen pro Tag kommen wir im Schnitt nur auf knapp 40 µg.
Die häufigsten Symptome bei Selenmangel
Die folgenden Symptome können auf einen Selenmangel hindeuten:
Problematisch ist die Tatsache, dass viele dieser Symptome auch auf andere Beschwerden hindeuten können, etwa Vitaminmangel oder Stress.
Warum Selen für den Körper so wichtig ist
Die Bedeutung von Selen für den Körper ist nicht zu unterschätzen:
Wer ist besonders gefährdet?
Insgesamt leiden mehr Frauen als Männer unter Selenmangel – ihr geringerer Fleischkonsum könnte einer der Gründe sein. Deshalb sind auch Vegetarier und Veganer besonders gefährdet. Weitere Risikogruppen sind:





