970 und damit 41 Prozent der Probanden wurden 90 Jahre oder älter, zeigte die Auswertung am Ende der Studiendauer. Etwa ein Viertel der Variabilität bei der Lebenserwartung kann dabei auf genetische Faktoren zurückgeführt werden. Für einen Großteil des Rests waren laut der Daten fünf beeinflussbare Faktoren entscheidend: Nikotinkonsum, körperliche Bewegung, der Blutdruck, das Gewicht und das Vorliegen von Diabetes. War auch nur einer dieser Einflüsse ungünstig, verringerte sich die Chance auf ein langes Leben deutlich. So sank die Wahrscheinlichkeit, die neunzig zu erreichen, bei unsportlichen Männern von 54 auf 44 Prozent, bei Männern mit Bluthochdruck auf 36 Prozent und bei Rauchern gar auf 22 Prozent. Trafen gleich mehrere negative Faktoren zusammen, etwa Unsportlichkeit, Übergewicht und Diabetes, lag die Chance nur noch bei 14 Prozent.
Zusätzlich beeinflussten die Schlüsselfaktoren auch die körperliche und geistige Fitness der Männer: Sportliche Nichtraucher ohne Übergewicht und Diabetes fühlten sich subjektiv besser und litten zudem seltener und später an Krankheiten wie Krebs, Herzproblemen oder Schlaganfällen als diejenigen, bei denen zumindest einer der Faktoren als negativ einzustufen war. “Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein gesunder Lebensstil auch im fortgeschrittenen Alter fortgesetzt werden sollte, um die Sterblichkeit und das Risiko einer Invalidität zu reduzieren”, lautet daher das Fazit der Forscher.





