Zudem wurde offenbar, schreiben die Wissenschaftler, dass Körpergröße, Artzugehörigkeit oder Position im Ökosystem keinerlei Einfluss darauf habe, welchen Nektar ein Tier am effektivsten konsumiere. Entscheidend sei einzig und allein, ob das Tier seine Zunge in den Nektar tauche oder ob es eine Saugtechnik einsetze.
Diese Erkenntnis erweitere nicht nur das Wissen über die bestäubenden Tiere. Es sei auch ein Hinweis darauf, dass sich die Pflanzen im Laufe der Evolution an die Trinkgewohnheiten ihrer Bestäuber angepasst hätten. “Diese Beobachtungen könnten erklären, warum der Nektar der von Bienen und Hummeln besuchten Blüten einen durchschnittlich höheren Zuckergehalt hat als der von Schmetterlingen und Kolibris besuchten Blüten.”





