Tulpen wurden bereits im 11. Jahrhundert während der maurischen Herrschaft auf der iberischen Halbinsel angepflanzt. Damit gelangten sie durch die damaligen Besatzer rund 500 Jahre früher nach Europa als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie spanischer Forscher. Esteban Hernández Bermejo von der Universität Cordoba und Expiración Garcia Sánchez vom Institut für Arabische Studien in Granada hatten botanische Schriften aus dem 11. und 12. Jahrhundert untersucht. Zu verdanken sind die Tulpen demnach dem Vater des maurischen Agronomen Ibn Bassal aus Toledo, der die Zwiebeln verkaufte.





