Ein weltweites Informations-Netz zur biologischen Artenvielfalt (GBIF) soll zukünftig Wissenschaftlern rund um den Globus Zugang zu den fünf bis 50 Millionen verschiedenen Pflanzen- und Tierarten unserer Erde geben und die vom Aussterben bedrohten Arten erfassen. Dies haben nun Wissenschaftler aus 32 verschiedenen Nationen bei einem Treffen in Montreal beschlossen.
Wir können mehr schaffen, als nur die Artenvielfalt für die Nachwelt zu erhalten, so die spanische Wissenschaftlerin Montserrat Gomendio-Kindelán vom Naturkundemuseum Madrid. Der Zugang zum Reichtum der biologischen Artenvielfalt im World Wide Web könne auch helfen, das Leben der Spezies auf der Erdoberfläche und in den Tiefen der Weltmeere neu zu begreifen.
Für den Sitz des weltumspannenden Generalsekretariats haben sich Dänemark, Niederlande und Spanien beworben. Die EU-Kommission in Brüssel hat – im Rahmen der GBIF-Initiative – finanzielle Unterstützung für ein Europäisches Informationsnetz zur Biologischen Vielfalt (ENBI) zugesagt.
Jutta Perkert





