Weltweit sind bislang rund 200 Medizinroboter im Einsatz. Die künstlichen Chirurgen werden jedoch nach Ansicht von Experten auch künftig nicht den menschlichen Arzt bei der Operation ersetzen, berichtet die in Neu-Isenburg erscheinende “Ärzte-Zeitung”. Allerdings würden die Maschinen zunehmend unterstützende Leistungen erbringen. Roboter seien vor allem in Bereichen sehr wichtig, in denen es auf Sicherheit und Präzision ankomme und in denen die menschliche Hand an ihre Grenzen stoße, heißt es unter Berufung auf einen Experten an der Charité in Berlin.
Von den geschätzten zweihundert Robotern sind rund die Hälfte in der Hüftchirurgie im Einsatz, heißt es weiter. Rund vierzig sind auf Herzoperationen spezialisiert, die übrigen zu einem großen Teil auf Strahlentherapien.
dpa





