Informationen zur Teufelskralle und zu den Schulprojekten:
Dieter von Willert | Kagiso Learning Aid Project
E-Mail: kalkgat@gmail.com
Tel.: 0027/737 898 292
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bdw: Wie entstand die Idee, sich nach Ihrer Pensionierung so stark in Südafrika zu engagieren?
Dieter von Willert: Ich war schon seit 1977 regelmäßig in Südafrika unterwegs, ab 2001 aber besonders häufig, weil in diesem Jahr mein Forschungsprojekt zur Teufelskralle in der Kalahari startete. An der Farmschule Kitlanyang habe ich die erschreckenden Zustände gesehen, unter denen dort unterrichtet wurde. Damals entstand die Idee, etwas für die Bildung und gegen die Armut zu tun.
Wie kam es dazu, dass ausgerechnet die Teufelskralle Ihr Fachgebiet wurde?
Der Auslöser war ein Anruf eines Farmers aus der Kalahari, der sagte: ›Ich habe gehört, dass Sie Experte im Anbau von Teufelskrallen sind‹. Ich antwortete: ›Nein, das bin ich nicht. Das kann ich eventuell werden‹. Ich habe ihn in der Kalahari besucht und wir haben damit angefangen, die Teufelskralle zu kultivieren. Das war nicht einfach. Wir haben lange daran gearbeitet, die geringe Keimrate zu veressern – im Regelfall liegt diese bei nur einem Prozent. Doch irgendwann hatte ich eine Methode und wurde damit zu einem Projekt in Namibia gebeten.
Konnten Sie Ihre Kenntnisse an die Bevölkerung in der Kalahari weitergeben?
Mein Grundgedanke war schon damals, den Einheimischen zu helfen, die bis heute unter den Folgen der Apartheid leiden. Bevor ich nach Namibia ging, habe ich die Methode zur Verbesserung der Keimrate einem engagierten Einheimischen in der Kalahari gezeigt. Heute ist er der Spezialist in Afrika, wenn nicht auf der ganzen Südhalbkugel, wenn es um den Anbau der Teufelskralle geht.
Warum widmen Sie sich inzwischen ausschließlich Ihrem Schulprojekt?





