Wenn eine Frau das zur ihrer Größe passende Gewicht zu haben scheint, wirkt sie attraktiv. Eine kurvenreiche Figur ist dagegen weniger wichtig, haben britische Forscher herausgefunden (“Proceededings of the Royal Society B”, Bd. 269, Artikel Nr. 1506).
Die Wissenschaftler um Martin Tovee ließen in ihren Studien 23 Frauen und 23 Männer anhand von Bildern die Attraktivität von 60 Frauen bewerten. Dabei wollten sie herausfinden, was einen größeren Einfluss auf eine positive Beurteilung hat: das Verhältnis von Hüft- zu Taillenumfang oder der so genannte Body Mass Index (BMI), der das Verhältnis der Körpergröße zum Gewicht wiedergibt.
Frühere Untersuchungen hatten ergeben, dass die Figur einer Frau die entscheidende Rolle spielt, nicht ihr Gewicht. Doch Tovee und seine Kollegen konnten in ihren Studien zeigen, dass der BMI ein besserer Indikator für Attraktivität darstellt. Der BMI einer erwachsenen Frau sage unmittelbar etwas über ihre Gesundheit und damit über ihre Fortpflanzungsfähigkeit aus, sagen die Forscher. Somit sei es naheliegend, dass auf der Suche nach einer geeigneten Partnerin Größe und Gewicht einer Frau als Attraktivitätsmerkmal ein große Rolle spiele.
ddp/bdw – Cornelia Pfaff





