Das Ozeaneum ist mehr als ein Kaltwasser-Aquarium. Es ist auch ein Naturkundemuseum und eine Forschungseinrichtung. Wissenschaftler untersuchen hier zum Beispiel die Verbreitung und die Zugwege der Schweinswale sowie Methoden, mit denen man die Tiere besser schützen kann (bild der wissenschaft 7/2009, „Der kleine Wal und sein Turbo-Hirn”). Die Hauptattraktion für Besucher sind natürlich die Aquarien mit ihren Bewohnern. Sie stellen vor allem die Lebensräume der nahen Meere dar, also der Ostsee, der Nordsee und des Nordatlantiks. Der „Tauchgang” des Besuchers startet in der Ostseeabteilung, in einem Hafenbecken von Stralsund. Es enthält die typischen Tiere – aber auch den typischen Müll wie versenkte Fahrräder und Flaschen. Über die Boddengewässer Rügens geht es schließlich in die offene Ostsee. Die Nordseeabteilung beginnt im Wattenmeer. Über Helgoland gelangt man in die Fjorde Norwegens und am Ende in den offenen Nordatlantik zu einem riesigen 2,6 Millionen Liter fassenden Schwarmfischbecken.





