Bereits vor 10.000 Jahren domestizierten indigene Völker in den Anden die Kartoffel. Im 16. Jahrhundert gelangten die Knollen nach Europa, doch lediglich eine Sorte von ihnen konnte sich den Temperaturen und Tageslängen Europas anpassen. Mitte des 19. Jahrhunderts befiel die Knollenfäule (Phytophthora infestans) diese Kartoffelsorte und löste die Große Hungersnot in Irland und einen fast kompletten Ernteausfall in Europa aus. Gleichzeitig markierten diese Umstände den Beginn der modernen Kartoffelzüchtung in Europa.





