Moderne Maispflanzen sind das Ergebnis von über 9.000 Jahren gezielter Pflanzenzucht. Die Urform sämtlicher heutiger Maissorten ist die eher buschige Pflanzengattung Teosinte, deren Ähren einst deutlich kleiner waren und nur ein Dutzend Körner aufwiesen. Durch wiederholte Auswahl und Kreuzung sind Maiskolben heute wesentlich fülliger. „Wir wissen, dass sich das Aussehen der Pflanzen in dieser Zeit stark veränderte und zum Beispiel die Kolben größer und ertragreicher wurden“, erklärt Frank Hochholdinger von der Universität Bonn. Heute zählt Mais zu den wichtigsten Kulturpflanzen und wächst auf allen Kontinenten – unter den verschiedensten Bedingungen. Doch welche Eigenschaften entscheiden über die Anpassung einer Maissorte an ihren Standort? Und welche Rolle spielen dabei die Wurzeln?





