Kräuter- und Früchtetees werden immer beliebter. Vor allem in der kalten Jahreszeit dienen sie vielen Menschen als „Aufwärmer”. Um unterschiedliche Geschmacksrichtungen zu erhalten, werden die Tees oft mit verschiedenen Temperaturen aufgegossen – eine Zubereitung, vor der das Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung jedoch warnt. Die Behörde hat darauf hingewiesen, dass sich in manchen Fällen Keime wie Bakterien, Hefen oder Schimmelpilze in den pflanzlichen Produkten befinden können. Vereinzelt seien auch schon Salmonellen festgestellt worden. Daher sollten Kräuter- und Früchtetees grundsätzlich mit kochendem Wasser aufgegossen werden und mindestens fünf Minuten ziehen. Nur so sei gewährleistet, dass Keime abgetötet werden. Außerdem sei es riskant, aufgegossene Kräutertees lange stehen zu lassen. Denn widerstandsfähige Sporen könnten die Prozedur überstehen und sich später im warmen Wasser vermehren.





