Vor sechs Jahren sorgte eine Impfstudie von 13 britischen Wissenschaftlern um den Mediziner Andrew Wakefield für Aufregung: Die Forscher hatten behauptet, es bestehe ein Zusammenhang zwischen der Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und dem Autismus bei Kindern. Jetzt haben sich 10 der Autoren von ihrer Arbeit distanziert. Sie erklärten einstimmig, ihre Meinung geändert zu haben. Einen Kausalzusammenhang zwischen MMR und Autismus gebe es nicht. Man habe sich getäuscht, weil sich die Untersuchungen nur auf ein Dutzend Kinder beschränkt hätten. Die Forscher bedauerten die Auswirkungen der Studie auf die öffentliche Gesundheit, da sie zur Folge gehabt habe, dass in Großbritannien die Impfrate bei Kleinkindern von 90 auf unter 80 Prozent zurückgegangen sei.





