Text: Kurt de Swaaf
Der Regen gestern Abend hat die Landschaft durchtränkt, doch jetzt, am Morgen danach, bricht langsam der Himmel auf. Leise rauschen die Fahrradreifen über den feuchten Asphalt. Der Weg führt ostwärts, zur Moldau. Ein paar Hundert Meter vor dem Fluss beginnen auf der linken Seite die Wiesen. Am Waldrand hängt noch eine Nebelbank. Plötzlich springen zwei große, rostbraun gefärbte Tiere durchs hohe Gras: Rothirsche. Es sind beides Männchen mit kräftig entwickelten Geweihen; ein schöner und nicht alltäglicher Anblick. Die Vierbeiner verschwinden eiligst ins nächste Waldstück. Man freut sich über die unerwartete Begegnung und fährt weiter. Der Tag hat gut angefangen.





