Möglicherweise sind Viren an der Entstehung von Lungenkrebs beteiligt. Darauf deuten die Forschungsergebnisse zweier unabhängiger Arbeitsgruppen hin. So haben israelische Wissenschaftler bei der Hälfte von 65 Patienten im Krebsgewebe das Masern-Virus nachweisen können. Und US-amerikanische Forscher fanden in 6 von 23 Proben menschliche PapillomViren, die neben gewöhnlichen Warzen auch Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Die Forscher gehen nicht davon aus, dass die weit verbreiteten Viren die alleinigen Krebsauslöser sind. Sie vermuten vielmehr, dass sie die Wirkung anderer krebsauslösender Stoffe verstärken – beispielsweise die von Tabakrauch.





