Wie die Raupen den Sprung auslösen, offenbarten die Forscher durch einen Trick: Sie gaben ihnen durchsichtiges Material als Grundstoff für die Behausungen. So konnten sie sehen, wie sich die Kleinen in ihrem Zelt bewegten, wenn sie es springen ließen. Durch Aufzeichnungen des Springverhaltens konnten die Forscher nachweisen, dass die Raupen auf Licht reagieren. In der Natur hüpfen sie solange, bis sie sich in einen Unterschlupf manövriert haben, der Schatten und Schutz vor hungrigen Blicken bietet. Etwas Ähnliches ist übrigens bereits von der sogenannten mexikanischen Springbohne bekannt. In ihren Samen leben ebenfalls kleine Schmetterlingsraupen. Wenn es ihnen zu heiß wird zucken auch sie, um die „Bohne” in den Schatten hüpfen zu lassen.
Video: Raupe in transparentem Kokon.





