Ein Echsen-Fossil mit zwei vollständig ausgebildeten Köpfen hat ein französisch-chinesisches Forscherteam um Eric Buffetaut vom Centre National de la Recherche Scientifique in Paris in der Yixian-Formation im Nordosten Chinas entdeckt. Es handelt sich um ein sieben Zentimeter langes Jungtier der Wasserechse Sinohydrosaurus lingyuanensis. Sie lebte in der Kreidezeit vor rund 120 Millionen Jahren und wurde etwa einen Meter lang. Fehlbildungen mit zwei Köpfen – so genannte axiale Bifurkationen – sind bei Reptilien schon öfters beobachtet worden. Der jetzige Fund ist jedoch der bisher älteste Beleg einer solchen Anomalie. Ursache der Verdoppelung sind meist keine Mutationen, sondern Störungen in der Entwicklung durch eine Verletzung.





