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Trügerische Beeren
Erde & Umwelt

Trügerische Beeren

Die Indische Kermesbeere (Phytolacca acinosa oder Phytolacca esculenta) wird auch als Essbare Kermesbeere bezeichnet. Allerdings sind nur die jungen, grünen Blätter und Triebe essbar. Die reifen Blätter, die rübenartige Wurzel und die Samen sind hingegen für Menschen giftig. Vögel, die die süßen, tiefrot bis schwarzen Früchte samt Samen fressen, scheiden diese mit dem Kot unbeschadet wieder aus und verteilen sie so in der Natur.
Autor
Claudia Krapp
18. September 2025
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Erde & Umwelt

Im Gegensatz zu ihrer amerikanischen Verwandten (Phytolacca americana) enthält die Indische Kermesbeere deutlich weniger Giftstoffe. Die beiden Arten sind aber nur bei genauem Hinsehen an der Beerenform zu unterscheiden. Die beiden Pflanzen sind in Südostasien beziehungsweise Nordamerika weit verbreitet und dort seit Langem als psychoaktive Arznei- und Nahrungspflanze bekannt. In Deutschland kommen die Exoten vorwiegend als Zierpflanzen vor und sind nur selten in wilder Form zu finden.

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