Experimente an Ratten sollen Patienten mit so genannten posttraumatischen Belastungsstörungen helfen. An dieser Erkrankung leiden häufig Menschen, die ein traumatisches Erlebnis erlitten haben. Neben wiederkehrenden Panikattacken äußert sie sich häufig in Gedächtnisschwächen: Die Betroffenen können sich nur schlecht konzentrieren und haben Schwierigkeiten, Neues zu lernen.
Ein ähnliches Verhalten beobachteten James Woodson und David Diamond von der Universität von Südflorida in Tampa in Experimenten mit Ratten, denen die Forscher einen Schock versetzt hatten. Selbst Monate nach diesem Erlebnis reagierten die Tiere noch auf Reize, die sie an die bedrohliche Situation erinnerten, berichteten die Forscher auf einer Tagung für Experimentelle Biologie in San Diego. Die Ratten zeigten zudem deutlich schlechtere Lernfähigkeiten.
Mithilfe dieser Experimente könnten nun die Reaktionen im Gehirn von Traumapatienten besser verstanden werden, hoffen Woodson und Diamond. Die Forscher wollen neue Medikamente erproben, die helfen können, solche traumatischen Erinnerungen zu unterdrücken.
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