Die sogenannten Todeszonen in der Ostsee sind nach einer Studie von Forschern um Jacob Carstensen von der dänischen Universität Aarhus in den vergangenen 115 Jahren von 5000 auf über 60 000 Quadratkilometer angewachsen. In diesen Zonen gibt es so wenig Sauerstoff, dass dort keine Fische leben können. Der Grund dafür sollen vor allem Nährstoffe aus der Landwirtschaft sein, die in das Meer gespült werden und Sauerstoff fressende Cyanobakterien sprießen lassen. Dazu kommt die Erwärmung des Wassers. Die Wissenschaftler halten die Ostsee für das weltweit größte Sauerstoffmangelgebiet, das Menschen geschaffen haben.





