Die Überreste einer bisher unbekannten Pliosaurier-Art haben Forscher um Jørn Hurum von der Universität Oslo in der Arktis auf dem Svalbard-Archipel entdeckt. Bei „Predator X” handelt es sich um die größte Meeresechse, die jemals gefunden wurde. Sie war 15 Meter lang, wog 45 Tonnen und lebte vor rund 150 Millionen Jahren. Der Schädel des Räubers war mit drei Metern doppelt so lang wie der des T. Rex. Das Tier besaß bis zu 30 Zentimeter lange Zähne, die einen Durchmesser von 6 Zentimetern hatten. Pliosaurier waren die stärksten Meeresräuber in den urzeitlichen Ozeanen. Sie jagten Fische, Tintenfische und andere Reptilien. Ihr Körper glich einem Paddel, und sie bewegten sich mithilfe riesiger Seitenflossen vorwärts.





