Entscheidend für die für Pflanzen neu angewandte Technologie ist, dass die Chloroplasten-DNA nicht in Blütenstaub übertragen wird. Bisher wurde diese Art der Erbgutübertragung in Chloroplasten, die auch als Transformation bezeichnet wird, nur bei Tabak eingesetzt.
Für die Versuche mit den Tomaten mussten vorerst einige technische Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Gewebe, der Kultur und Regeneration der Pflanze gelöst werden. “Viele Parameter wie Nährstoffe, Pflanzenhormone und Lichtintensität mussten optimiert werden”, so Ralph Bock vom Institut für Biochemie und Biotechnologie der Pflanzen.
Bisher verwendeten die Forscher nur Markergene für die Experimente, um die Wirkung zu überprüfen. Markergene erlauben es, diejenigen Zellen zu erkennen, die das neue Gen auch tatsächlich aufgenommen haben. Im nächsten Schritt sollen brauchbare Gene in die Tomaten eingeschleust werden.





