Bei den Frauen, die beim Fotoshooting ein Make-Up aufgetragen hatten, konnten die Forscher jedoch keinen Zusammenhang zwischen dem Hormonspiegel und der Attraktivität und Gesundheit beobachten. Das Erscheinungsbild der Haut wirke sich wohl besonders stark auf die Einschätzung der Attraktivität und Gesundheit aus, erklären die Wissenschafter.
Für einen weiteren Test setzten die Forscher aus den Bildern der zehn Frauen mit den höchsten Hormonspiegeln und den zehn mit den niedrigsten Werten jeweils ein Foto zusammen, das also eine Art Mittelwert dieser Gesichter bildete. Obwohl beide Bilder sich auf den ersten Blick sehr ähneln, wirkte das aus den Frauengesichtern mit den hohen Hormonspiegeln zusammengesetzte Bild auf die Probanden deutlich attraktiver als das andere Bild. Der Mensch habe in seiner Evolutionsgeschichte offenbar gelernt, schon mit einem Blick ins Gesicht auf den hormonellen Zustand einer Frau und damit auf ihre mögliche Reproduktionsfähigkeit zu schließen, erklären die Wissenschaftler ihre Ergebnisse.





