Störungen des Blutbildes, Blutplättchenmangel und Blutungsneigungen können nach einer Mumps-Masern-Röteln-Impfung (MMR) als Nebenwirkungen auftreten. Das ist das Ergebnis einer in “Archives of Disease in Childhood” veröffentlichten Studie. Diese Symptome kennzeichnen die so genannte Werlhof-Krankheit.
Für die Studie des Public Health Laboratory Service und des Royal Free Hospital in London wurden Daten von Kindern unter fünf Jahren herangezogen, die eine MMR-Impfung innerhalb der letzten sechs Wochen erhalten hatten. Das Ergebnis: In einem von 20.000 Fällen zeigten die Kinder bald nach der Impfung die Symptome der Krankheit.
Die Impfung gegen Mumps, Masern und Röteln wird derzeit in einem Kombinationsimpfstoff (MMR-Impfstoff) durchgeführt. Es handelt sich dabei um einen Lebendimpfstoff mit abgeschwächten Viren.
Leyla Schmid





