Frösche, Kröten, Salamander und Schleichenlurche sind noch stärker vom Aussterben bedroht als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die weltweit erste umfassende Studie über den Zustand von Amphibien. An der Untersuchung hatten sich rund 500 internationale Forscher aus über 60 Ländern beteiligt. Danach ist fast ein Drittel der 5743 bekannten Arten gefährdet. 113 Amphibienarten seien in den vergangenen 25 Jahren bereits ausgestorben. Die Gründe dafür sind vor allem Änderungen des Klimas, Abholzungen von Regenwäldern und tödliche Pilzerkrankungen. Auch die unkontrollierbare Vermehrung von Ratten in manchen karibischen Wäldern wird den Tieren zum Verhängnis. Besonders groß ist der Rückgang von Amphibien zur Zeit in Süd- und Mittelamerika sowie in Australien und Spanien.





