Und nicht nur das: Sie ist sogar in der Lage zu springen, indem sie ihren Fuß benutzt. So kann sie selbst einem hungrigen Seestern entkommen. Entkommen ist sie auch ihrer amerikanischen Heimat. Dort lebt sie von Florida bis hinauf nach Labrador. Ende der 1970er Jahre gelangte sie vermutlich im Ballastwasser von Schiffen in die südliche Nordsee.
1978 wurde sie erstmals in der Deutschen Bucht beim Feuerschiff Elbe I nachgewissen. Offenbar fühlt sie sich bei uns wohl. Auch wenn sie hier noch Verwandte hat (die Gemeine und die Kleine Schwertmuschel sowie das Taschenmesser): Die Amerikanerin ist mittlerweile die am weitesten verbreitete ihrer Art am Strand. Bis zu 1500 Exemplare sind schon auf einem Quadratmeter gefunden worden. Vor allem nach Stürmen werden sie häufig angespült. 
Amerikanische Schwertmuscheln gelten als sogenannte Neozoen, also neu hierzulande lebende Organismen. Die Weichtiere sind bei uns mittlerweile recht weit verbreitet. Ihre Schalen findet man an vielen Stränden.





