Das Gebiet um die indischen Andamanen- und Nikobarinseln gehört mit seiner artenreichen Unterwasserwelt zu den maritimen „Hope Spots“ der Welt. Freiwillige engagieren sich dafür, dass das so bleibt – nd kümmern sich auch um die Umweltprobleme an Land.
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Text: Nicole Graaf / Fotos: Emre Çaylak
Ein prüfender Blick, dann greift Sajan Pulinchery nach einem Stück Acropora-Koralle und löst es von dem Metallgestell, an dem es in etwa neun Meter Tiefe auf sandigem Meeresboden nachgewachsen ist. Kleine blaue Riffbarsche und Putzerfische flüchten zwischen die übrigen weißen Äste, die noch am Korallentisch befestigt sind. Vorsichtig klopft Pulinchery mit seinem Tauchermesser gegen die Hartkoralle in seiner Hand, um den mit Algen bewachsenen Teil zu entfernen. Dann taucht er mit den Fragmenten zum nur wenige Hundert Meter entfernten Riff, ritzt mit dem Messer zwei Löcher in eine bereits abgestorbene Hirnkoralle und steckt die nachgewachsenen Äste behutsam hinein. Hier wird eine neue Kolonie entstehen.
Bewahrung der Hope Spots
„Das ist wie Gärtnern, nur eben unter Wasser“, sagt Pulinchery, der sich seine Korallenkenntnisse in vielen Jahren selbst angeeignet hat. Als er wieder an Land ist, legt er seinen Bleigürtel ab und schüttelt Tropfen aus den Locken. Ursprünglich stammt er aus Kerala in Südindien. Vor rund 30 Jahren kam er als einer der ersten Abenteuertouristen auf die Insel Swaraj Dweep. Havelock, wie sie die Einheimischen noch immer nennen, gehört zu den Andamanen- und Nikobarinseln, die wie kleine grüne Flecken mitten im unendlichen Blau des Indischen Ozeans zwischen Thailand und Indien liegen und bis 1947 unter britischer Kontrolle standen.
Die heute zu Indien gehörigen Inseln waren schon immer dünn besiedelt – für die Natur ein Segen: In den unzähligen Riffen leben Fische, gedeihen Korallen und Weichtiere, deren Larven und Eier sich von hier aus mit der Strömung über große Distanzen verteilen. So gehören die Andamanen und Nikobaren heute zu den maritimen „Hope Spots“ der Erde: Orte mit artenreicher Unterwasserwelt, die zur Gesundheit der Weltmeere beitragen.
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Und auch an Land sind Flora und Fauna vielfältig. Vier Schildkrötenarten nisten an den langen einsamen Stränden. In den dichten, noch immer intakten Mangrovenwäldern lebt das Salzwasserkrokodil und Dugongs finden in den Seegraswiesen Rückzugsräume. Rund 87 Prozent der Inseln bestehen aus bewaldeten Flächen, davon stehen wiederum etwa 70 Prozent unter strengem Schutz und dürfen nicht betreten werden. Die zuständige Behörde für Umwelt und Wälder überwacht die Einhaltung der Regeln sehr streng. Daneben engagieren sich viele Einzelne wie Sajan Pulinchery für den Erhalt dieser einzigartigen Ökosysteme.
Herausforderungen im Paradies
Denn selbst die abgelegenen Inseln sind vor Umweltbelastungen nicht gefeit. Der passionierte Taucher beobachtete bereits vor einiger Zeit ein erstes Absterben der Korallen. Wie alle tropischen Riffe der Erde leiden sie unter der Erwärmung der Meere – die wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge fast ausschließlich auf den Menschen zurückzuführen ist. 2004 richtete ein Tsunami großen Schaden in der ganzen Region an, 2010 kam es zu einer Massenbleiche bei stellenweise bis zu 70 Prozent der Korallen. Die Acropora waren besonders stark betroffen.
Seit Mitte der 2000er Jahre nimmt außerdem der Inseltourismus auf den Andamanen stark zu. Besonders auf Swaraj Dweep und später auf Shaheed Dweep entstanden zahlreiche Hotels und Resorts sowie Tauchschulen. Doch Letztere bieten meist nur kurze Probetauchgänge an und haben kaum ein Bewusstsein für den richtigen Umgang mit der sensiblen Unterwasserwelt. „Manche Tauchshops, die nur auf schnelles Geld aus sind, lassen die Gäste die Korallen anfassen oder auf ihnen stehen“, kritisiert Pulinchery, der das immer wieder aus nächster Nähe beobachtet. Derartiges Verhalten zerstört die empfindlichen Lebewesen jedoch. Wenn der Umweltschützer Boote sieht, die ihren Anker in die Korallenbänke direkt vor seiner Haustür werfen, ruft er sofort die Behörden an, zu denen er eine gute Beziehung pflegt. Er meldet es auch, wenn er mitbekommt, dass ein Restaurant oder Hotel sein Abwasser ungeklärt ins Meer leitet. „Ich habe mich schon mit allen möglichen Leuten angelegt, aber das ist mir egal.“ Lieber hat er selbst Stress mit Umweltsündern als die Korallen solchem Stress auszusetzen.
Auf seinem Ufergrundstück betreibt Pulinchery selbst eine kleine Ferienanlage. Die Hälfte der Bungalows besteht aus Naturmaterialien und recycelten Glasflaschen. Außerdem finanziert der Nachhaltigkeitsunternehmer mit den Unterkünften und einer kleinen Tauchschule sein Projekt zur Restaurierung der Korallenbänke. Gästen bringt er gleichzeitig etwas über Meeresökologie bei. „Durch unsere Schnuppertauchkurse lernen die Leute, zu verstehen, warum die Riffe so dringend geschützt werden müssen.“
Über die Jahre habe er viele Besucher getroffen, die so gut wie nichts über die Natur oder Zusammenhänge in Ökosystemen wussten und welchen Einfluss menschliches Tun darauf hat. „Im Urlaub hier lernen sie etwas darüber und sind dann richtig angefixt, mehr zu verstehen“, berichtet er. Auch wenn sie wieder zu Hause sind, beschäftigten sie sich weiter mit den Themen, informieren sich zum Beispiel über Social Media und vertiefen so ihr ökologisches Bewusstsein. Ein geregelter Tourismus kann deshalb durchaus sinnvoll sein, findet Pulinchery.
Neben dem Klimawandel und dem Druck durch viele Besucher gibt es noch weitere Faktoren, die den Korallen und der Natur auf den Inseln zusetzen. So wirkt sich etwa die Energieversorgung negativ auf die Ökosysteme aus: 95 Prozent der Elektrizität werden von dezentral aufgestellten, umweltschädlichen Dieselgeneratoren produziert, weil das einzige Wasserkraftwerk im Norden der Insel eine zu geringe Menge an Strom liefert. Wegen der geografisch abgeschiedenen Lage der Andamanen und Nikobaren wird sich an diesem Zustand auf absehbare Zeit auch nichts ändern. Zwar ist ein Flüssigerdgas-Terminal (LNG) geplant und es gibt schon einige Projekte für Solarstrom, aber es fehlt an Speicherkapazitäten. Ein weiteres Problem stellt die Müllentsorgung dar.
Wohin mit dem Müll?
Als Garima Poonia 2017 für einen Urlaub auf die Insel Shaheed Dweep, damals Neil, kam, fiel ihr auf, dass der Abfall auf offenen Halden landete oder einfach in den Ecken der Grundstücke oder am Strand verbrannt wurde. Weil der Tourismus zu dieser Zeit bereits stark angewachsen war, kam die lokale Infrastruktur bei der Entsorgung an ihre Grenzen. „Die Privathaushalte tragen kaum zum Problem bei“, differenziert Poonia. „Hauptsächlich fällt der Müll bei den Hotels an.“
Eigentlich hatte die damals 26-Jährige vorgehabt, ein Studium in England zu beginnen, beschloss stattdessen aber, sich bei der Lösung des Problems zu engagieren. So startete sie bereits im Jahr darauf unter dem Namen Kachrewaale („Müllsammler“) ein Pilotprojekt auf der kleinen Insel und überzeugte Hotelbesitzer, ihren Müll zu trennen. Zusammen mit der lokalen Administration organisierte Kachrewaale das Sammeln von recycelbarem Material und dessen Transport in die Hauptstadt Port Blair.
Anschließend unterstützte Poonia die Behörden als Beraterin, um auch für andere ländliche Gebiete der Inseln ein Müllentsorgungssystem zu entwickeln. „Heute werden 3.000 Tonnen Müll aufs Festland gebracht“, sagt die junge Frau. Was sehr teuer und aufwendig ist, weil die indische Küste rund 1.200 Kilometer entfernt liegt. 2016 wurde für ganz Indien eine „erweiterte Herstellerverantwortung“ eingeführt, die Produkthersteller mehr in die Pflicht nahm. Poonia half dabei, die Regelung auch auf den Andamanen und Nikobaren umzusetzen und ein für die dortigen Verhältnisse passendes System zu entwickeln. Jeder, der fortan seine Produkte auf den Inseln verkaufen wollte, musste sich an den Kosten für die Müllentsorgung beteiligen.
Vor ein paar Jahren wurden die staatlichen Vorgaben indienweit allerdings wieder abgeschwächt: Firmen müssen nur noch allgemeine Mengen belegen, nicht woher der Müll stammt – ein großes Problem, sagt Poonia. „Die Hersteller haben sich aus schwieriger zugänglichen Regionen zurückgezogen, nicht nur aus den Andamanen und Nikobaren, auch aus den ländlichen Gebieten im Himalaya und im Nordosten. Jetzt entstehen dort wieder Müllberge.“ Denn ihre Produkte verkaufen sie dort weiterhin.
Jede helfende Hand zählt
Um ein stärkeres Bewusstsein für das Müllproblem zu schaffen, veranstaltet die Kachrewaale Foundation, wie Poonias Organisation mittlerweile heißt, Workshops für Kinder und lädt zu Müllsammelaktionen am Wasser ein. So auch an diesem brütend heißen Nachmittag.
Einige Touristen haben sich angemeldet und mit Plastiksäcken, Handschuhen und Müllpickern ausgerüstet zieht die Gruppe los durch den Wald zu einem kleinen Strand. Hier und da wandern handgroße Krebse über den Weg. Das Schnalzen von Geckos dringt aus dem Unterholz. Nach etwa einer Dreiviertelstunde geben die Bäume den Blick auf eine Bucht mit feinem, weißem Sand frei. Sie ist gesäumt von grauen Felsen, die das Meer glatt geschliffen hat. Aufgrund der abgeschiedenen Lage verirren sich nur selten Besucher an den Traumstrand. Doch selbst hier wurden unzählige Plastikflaschen, Bojen, Sandalen, Plastikschnipsel und Reste von Fischernetzen von der Brandung angespült. Die Freiwilligen machen sich an die Arbeit. Schnell sind ein paar Dutzend Säcke gefüllt, und würde es nicht bereits dämmern, könnten es sicher noch einmal so viele werden.
Während einer Sammelaktion wie dieser war Poonia aufgefallen, dass ein Großteil des Mülls gar nicht von den Andamanen und Nikobaren selbst stammt. „Wir haben sehr große Fischernetze gefunden, so etwas wird von den kleinen Booten bei uns nicht benutzt.“ Außerdem war jede Menge Verpackungsmüll mit fremdsprachigen Etiketten zwischen dem Unrat. Das alles kam mit der Strömung, hauptsächlich aus Südostasien.
Die Kachrewaale-Aufzeichnungen von 2022 liefern konkrete Zahlen: „Wir haben insgesamt 1,6 Tonnen Müll gesammelt, der aus 25 unterschiedlichen Ländern stammte, 35 bis 40 Prozent waren Fischereiequipment“, schlüsselt die Gründerin der Organisation auf, die auch weiterhin Daten zusammentragen will. Etwa die Hälfte des angeschwemmten Materials ist nicht wiederverwertbar, was für große Probleme sorgt. Den lokalen Behörden fehlt zudem das Geld, die Mengen an Müll aufs Festland zu bringen. Und so bleibt am Ende nur, den Müll auf lokalen Halden zu verbrennen. Und das schadet nicht nur den Menschen, sondern vor allem den Pflanzen und Tieren. Viele von ihnen existieren nur hier auf den Inseln.
Community-Projekte für die Biodiversität
Zum Erhalt dieser Biodiversität engagiert sich das Forschungszentrum ANET (Andaman Nicobar Environment Team) nahe Port Blair in der Erforschung der vielfältigen Flora und Fauna. Zusammen mit seiner Dachorganisation Dakshin und anderen indischen und internationalen Forschungsinstitutionen und NGOs betreut das Zentrum diverse Projekte wie die Langzeitbeobachtung der gefährdeten Lederschildkröte. „Es begann 2004 nach dem Tsunami“, erinnert sich Adith Swaminathan, der lange für das Projekt gearbeitet hat und heute weiterhin als externer Berater fungiert. „Wir wollten sehen, ob die Schildkröten nach dem Tsunami zum Nisten zurück an die Strände kamen, die sich neu bildeten.“ Dafür versahen die Forschenden einzelne Tiere mit GPS-Trackern und beobachteten anschließend ihre Wanderrouten. „Wir fanden zwei: Eine führte nach Australien, die andere an die Ostküste Afrikas, nach Mosambik und Madagaskar.“
An einigen Stränden der Andamanen, die für Menschen zugänglich sind, werden die Schildkröten und ihr Nachwuchs nicht nur erforscht, sondern auch intensiv betreut. Helfer der Umwelt- und Forstbehörde sammeln die Gelege ein, schaffen sie in einen umzäunten Bereich, bis die Jungtiere schlüpfen und bringen sie schließlich zurück an den Strand, damit sie ihren Weg ins Meer finden.
Bei ANET wird besonders Wert darauf gelegt, die lokale Bevölkerung beim Naturschutz mitzunehmen. Dafür werden immer wieder Workshops zur Umweltbildung organisiert. Ein Einwohner, dem ANET Anregung geboten hat, ist John Aung Thong. Er fing vor etwa 30 Jahren im Zentrum als Hausmeister an und wurde später Forschungsassistent. „Ich habe erst durch diese Arbeit ein Bewusstsein für Umweltschutz entwickelt“, sagt Saw John – „Herr John“, wie er von den Menschen in seinem Dorf respektvoll genannt wird. Er lebt heute wieder bei seiner Familie auf Middle Andaman, einer der größten und dennoch am schwierigsten zu erreichenden Inseln. Die etwa zehnstündige Fahrt von Port Blair führt durch das Reservat der Jarawa, eines der indigenen Völker der Andamanen, die nur zaghaft Kontakt mit der Außenwelt suchen. Um sie zu schützen, darf das Territorium nur im Konvoi in Begleitung des Militärs befahren werden, und es ist streng verboten, Kontakt mit den Jarawa aufzunehmen.
Natur und Traditionen schützen
Auch Aung Thong gehört einer ethnischen Minderheit an: den Karen aus dem benachbarten Burma. Die britischen Kolonialherren hatten sie vor rund 100 Jahren als Holzarbeiter auf die Inseln geholt. Dort erwarben die Karen schnell einen Ruf als begnadete Bootsbauer. Ihre seetauglichen „Dug-out“-Kanus schnitzten sie aus einem einzigen Stamm des endemischen Andaman Redwood, ein bis zu 40 Meter hoher Mahagonibaum. Sein hartes, termitenresistentes Holz war ideal für die Nutzung auf See.
Seit die Art unter Naturschutz steht, ist es damit allerdings vorbei. Und auch die anderen Aktivitäten, mit denen die Karen nach der Kolonialzeit ihren Lebensunterhalt verdient haben, sind heute tabu, etwa das Tauchen nach großen Muscheln und Seegurken, die sie an Souvenirläden und Geschäfte für traditionelle Medizinprodukte in China und Südostasien verkauften. Ebenfalls nicht mehr erlaubt ist das Jagen von Vögeln und Echsen und das Sammeln von Früchten und Medizinkräutern. Auch Holz, Bambus oder Palmblätter für ihre Häuser und Zäune aus dem geschützten Wald zu holen, ist ihnen verboten.
Damit die Karen trotzdem an ihren Traditionen festhalten können, gründete Saw John ein Aufzuchtprojekt für einige der traditionell genutzten Pflanzen. In seinen Beeten gedeihen verschiedene Bambussorten, alte Obst- und Gemüsevarianten, die man heute kaum noch auf dem Markt findet, sowie Medizinkräuter. Wenn er über seinen Garten spricht, hört der sonst so stille Mann kaum auf zu reden. Das Projekt liegt ihm sichtlich am Herzen. Er zeigt auf einen Zitronenstrauch. „Aus dieser indigenen Zitronensorte machen wir sauer Eingelegtes. Und die Blätter kann man roh essen. Sie sind gut für den Magen“, erklärt Saw John und führt aus: „Wir wollen unsere Leute dazu animieren, das, was sie früher aus dem Wald holten, selbst anzubauen.“ Junge Bambuspflanzen und auch die Medizinpflanzen verteilt er zu diesem Zweck kostenlos. „Damit unser altes Wissen nicht verloren geht.“ Zusätzlich verkauft Saw John Setzlinge beliebter Gemüse- und Reissorten. Das Projekt soll sich aus dem Erlös irgendwann einmal selbst tragen können.
Auch wenn sich bereits einige für den Erhalt der Andamanen- und Nikobarinseln engagieren und das Bewusstsein wächst, bleibt der Schutz ein komplexes Unterfangen, das in Zukunft vor weiteren Herausforderungen steht. Denn neben dem Klimawandel, Müll und zu viel Tourismus, bedrohen große Infrastrukturprojekte die Natur. So wird etwa vor den Inseln seit ein paar Jahren nach Öl und Gas gebohrt. Aus wirtschaftlichen und strategisch-militärischen Gründen will die indische Regierung zudem auf den bisher noch sehr isolierten und kaum erschlossenen Nikobarinseln die Infrastruktur massiv ausbauen: Es sollen nicht nur ein großer internationaler Flughafen und ein Containerumschlaghafen mit Kreuzfahrtterminal entstehen, sondern auch eine neue Stadt mit Schnellstraße und Bahnlinie. Dafür investiert die indische Regierung rund neun Milliarden US-Dollar. NGOs klagen gegen das stark umstrittene Projekt wegen unzureichender Beachtung der Risiken für die Umwelt und die indigenen Völker vor Ort. Etwa eine Million Bäume würde dem Projekt zum Opfer fallen und für den Großhafen müssten ganze Korallenbänke umgepflanzt werden. Dabei haben sich auf den Inseln zahlreiche endemische Arten entwickelt, von denen viele noch nicht einmal beschrieben sind.
Angesichts der großen Herausforderungen wird es viel Engagement brauchen, damit die Andamanen und Nikobaren der Hotspot der Artenvielfalt bleiben können, der sie bisher noch sind. Doch Menschen wie Sajan Pulinchery, Garima Poonia oder John Aung Thong geben Anlass zur Hoffnung. //
Nicole Graaf
war zum ersten Mal vor zehn Jahren für Ihren Tauchschein auf den Andamanen. Sie hat sich gleich in die Inseln, die farbenfrohe Unterwasserwelt und die entspannten Menschen verliebt.
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