Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried haben sichtbar gemacht, was im Gehirn einer Fliege vor sich geht. Trotz der nur 60 Nervenzellen in den optischen Zentren jeder Hirnhälfte sind die Insekten Meister im Erkennen von Hindernissen: Blitzschnell korrigieren sie ihre Flugrichtung, wenn ihnen etwas den Weg versperrt. Indem sie einzelne Nervenzellen einer Schmeißfliege mit roten und grünen Farbstoffen markierten, fanden die Forscher: Die Zellen sind so miteinander verknüpft, dass sie gegenseitig ihren Wahrnehmungshorizont vergrößern.





