Der Chemiker Stefan Hecht von der Freien Universität Berlin hat den Klung-Wilhelmy-Weberbank-Preis erhalten. Mit 100 000 Euro ist er einer der höchstdotierten privatfinanzierten Wissenschaftspreise in Deutschland. Der 36-Jährige wurde für seine Arbeiten über funktionale organische Nanostrukturen ausgezeichnet. Hecht sucht nach chemischen Ansätzen, wie auf der Basis einzelner Moleküle elektronische Bauelemente, zum Beispiel Sensoren oder Schaltkreise, gebaut werden können. Der Schwerpunkt des Forschers liegt dabei auf Substanzen, deren chemisches und physikalisches Verhalten mit Licht an- und ausgeschaltet werden kann. Ziel ist die Entwicklung sogenannter intelligenter Materialien, etwa für winzige lichtgesteuerte Transistoren.





