Wenn Gerste von Bymoviren befallen wird, gehen bis zu 50 Prozent der Ernte verloren, vor allem in Europa und Asien. Bisher gab es kein Mittel gegen das gefährliche Virus. Jetzt haben Forscher des Julius Kühn-Instituts und des IPK Gatersleben ein Gen im Erbgut der Gerste identifiziert, dessen Deaktivierung die Pflanze resistent macht. Das Gen sorgt durch die Bereitstellung eines bestimmten Enzyms dafür, dass sich die Erreger in dem Getreide entwickeln können. Ohne dieses Enzym werden wichtige Virus-Proteine nicht korrekt gefaltet, sodass keine funktionsfähigen Bymoviren entstehen können.





