Mehr als ein Fünftel der deutschen Touristen will nach einer Studie von Forschern der Universität Kassel die Reisegewohnheiten wegen des Klimawandels ändern. Bei der Untersuchung der Wirtschaftswissenschaftler Andreas Ziegler und Claudia Schwirplies waren über 6000 repräsentative Haushalte befragt worden. Ergebnis: Rund 22 Prozent der Touristen wollen Reiseziele, die wegen der steigenden Temperaturen zu heiß sind, künftig meiden. Vor allem Ältere, die für die Tourismusbranche immer wichtiger werden, gaben an, auf kühlere Gegenden ausweichen zu wollen.
Ziegler und Schwirplies fordern, die touristischen Infrastrukturen und das touristische Angebot an den Klimawandel anzupassen.





