Wissenschaftler aus den USA und Japan haben die Haarzellen von Mäusen genetisch so verändert, dass den Tieren grün fluoreszierende Haare wuchsen. Mit der neuen Methode hoffen die Wissenschaftler, eines Tages auch Gene zu therapeutischen und kosmetischen Zwecken in die Haarwurzel einbringen zu können.
Das könnte bei der Behandlung von Krankheiten wie Akne und Haarausfall helfen, aber auch das Erscheinungsbild der Haare verändern, berichtet das Team um Robert Hoffmann im Fachmagazin “Proceedings” der amerikanischen Akademie der Wissenschaften (Online-Vorabveröffentlichung).
Die Forscher hatten als Test-Gen die Erbgutsequenz für das so genannte grün fluoreszierende Protein, kurz GFP, verwendet ? ein Eiweiß einer Meeresqualle, das unter UV-Licht grün leuchtet. Dieses schleusten sie mit Hilfe von Viren in die Zellen der Haarwurzel ein. In knapp 80 Prozent der Haarwurzeln fanden die Forscher das grüne Gen wieder und konnten so dessen erfolgreichen Einbau nachweisen.
ddp/bdw – Barbara Witthuhn





