In den Computern auf den Intensivstationen der Krankenhäuser können gefährliche Pilze lauern. Davor warnt der amerikanische Forscher Gregory Forstall. Im Staub an den Lüftungsgittern hat Forstall schädliche Pilzsporen nachgewiesen, berichtet der britische Nachrichtendienst BBC.
Zum unerwünschten Innenleben der Rechner gehörten Schimmelpilze der Gattung “Aspergillus”, berichtet der Wissenschaftler vom regionalen medizinischen Zentrum McLaren in Michigan (USA). Diese Pilze können Erkrankungen und Allergien auslösen, besonders wenn die Atemwege der Patienten schon geschädigt sind. Es bestehe die Gefahr, dass sich die Pilze vermehren und so zur Gefahr werden, sagt Forstall. Er empfiehlt, bei der Desinfektion der Intensivstationen auch die Computer sorgfältig zu reinigen.
Ulrich Dewald





