Bereits zum 33. Mal zeichnete die Stiftung EuroNatur die besten Naturfotografien Europas im Wettbewerb „Naturschätze Europas“ aus. 568 Fotografinnen und Fotografen aus 36 Ländern reichten 2.840 Bilder ein. natur ist in der Jury vertreten und unterstützt den Wettbewerb mit einem Teil des Preisgeldes. Wegen Punktgleichheit gibt es diesmal zwei achte Plätze, aber keinen neunten Platz. Wir zeigen die zwölf Siegerfotos.
Die Gewinnerbilder erscheinen als Kalender im Großformat, erhältlich über euronatur-shop.com. Das Titelbild zeigt die Aufnahme „Flamingo-Intimität“ von Enric Riera Romà. Informationen zur nächsten Runde finden Interessierte unter www.euronatur.org\foto.

Wasser spritzt auf, ein Kranich lässt Federn: Zwei der Vögel geraten bei der morgendlichen Gefiederpflege aneinander. Was wie eine einstudierte Tanzfigur aussieht, ist in Wirklichkeit ein natürliches Kräftemessen. Agnieszka Florczyk hielt diesen Moment an einem Januarmorgen in Polen fest und gewann damit den ersten Platz. Aufgrund der Erderwärmung verzichten immer mehr Kraniche auf den Zug in südliche Winterquartiere und überwintern stattdessen in ihren Brutgebieten. · Foto: © Agnieszka Florczyk / EuroNatur

Fast lautlos fliegt der Bartkauz durch die finnische Abenddämmerung. Mit einer Maus im Schnabel steuert das Männchen den Brutbaum an, wo das Weibchen auf den Eiern sitzt. Zu Beginn der Brutphase finden nur ein bis zwei Fütterungen in der Dämmerung statt. Entsprechend war viel Geduld gefragt: Krzysztof Baranowski verbrachte drei Nächte im Tarnzelt, bevor ihm diese Aufnahme gelang. Dafür wurde er mit dem sechsten Platz ausgezeichnet. · Foto: © Krzysztof Baranowski / EuroNatur















