Über ein Vierteljahr absolvierten die Patienten insgesamt 36 Trainingsstunden. Dabei wurde versucht, durch gezielte Übungen Beweglichkeit und Kraft in Schulter, Arm und in der Hand zu verbessern. Bei einigen Patienten geschah dies mit Unterstützung von Trainingsrobotern. Für Mauritz, ist dies durchaus eine Perspektive für die Zukunft, da die Patienten damit auch zu Hause trainieren könnten. Die klassische Physiotherapie würden sie aber nicht ersetzen. “In der Studie erzielten die Patienten auch ohne Roboter gleich gute Ergebnisse”, berichtet Mauritz. “Wichtig sind die Dauer und Intensität der Übungen und der Lerneffekt.” Dieser führt dazu, dass die Verbesserungen in der Studie über das Ende der Physiotherapie hinaus erhalten blieben. Auch sechs Monate später konnten die Patienten ihre Arme besser benutzen als vor der Therapie. Sie setzten die erlernten Fähigkeiten auch im Alltag um, so die Ergebnisse der Studie.