Jugendliche in der Pubertät sind oft noch hellwach, wenn ihren Eltern bereits die Augen zufallen. Wenn sie beginnen, am Abend wieder früher schlafen zu gehen, ist dies nach einer Studie von Forschern der Universität Basel ein deutliches Zeichen für das Ende der Pubertät und den Beginn des Erwachsenenalters.
Chronobiologen um Christian Cajochen hatten das Schlafverhalten von Mädchen und Jungen in der Zeit nach der ersten Menstruation beziehungsweise nach dem Einsetzen des Stimmbruchs untersucht – also zwischen 11 und 16 Jahren. Sie fanden heraus, dass die Jugendlichen in den ersten fünf Jahren nach Beginn der Pubertät während der Schultage immer später ins Bett gingen, je älter sie wurden. Am Wochenende wurde das Schlafdefizit kompensiert. Nach rund sechs Jahren begannen sich die Schlafgewohnheiten denen der Erwachsenen anzugleichen.





