Wissenschaftler der Duke University haben Nikotintropfen entwickelt, die Rauchern beim Aufhören helfen sollen. Die Tropfen werden einfach während der Kaffeepause oder beim abendlichen Lokalbesuch ins Getränk gegeben. Ihr Eigengeschmack wird dabei vom jeweiligen Getränk überdeckt. Sie liefern dabei eine deutlich größere Nikotinmenge als die Alternative Nikotinpflaster.
Diese Art der Nikotinzufuhr soll den Betroffenen helfen, das Verlangen nach einer Zigarette zu überbrücken, bis es im Laufe der Zeit geringer geworden ist. Derzeit suchen die Forscher nach einem Pharmaunternehmen, das großangelegte Versuche finanziell unterstützt.
Der Wissenschaftler Eric Westman erklärte gegenüber der BBC, dass es sich bei den Tropfen um eine ernsthafte Alternative zu derzeit erhältlichen Produkten handle. “Der größte Vorteil besteht darin, dass der Geschmack des Nikotinersatzes der Kontrolle des Konsumenten unterliegt. Anders als bei Raucherkaugummis, die meist entweder nach Pfefferminz oder Orange schmecken, passen sich die Tropfen an fast jeden gewünschten Geschmack an.”
Amanda Sandford von der Action on Smoking and Health betonte, dass man dabei nicht vergessen dürfe, dass Nikotin ein Gift sei. Nachdem es mit den Tropfen jetzt in flüssiger Form vorliege, bestehe eine gewisse Gefahr der Überdosierung.
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