Mit Hilfe der neuesten Elektronenmikroskope können nun Zellstrukturen in hoher Auflösung räumlich dargestellt werden. Die Mikroskope werden von zahlreichen Personalcomputern gesteuert. Die ersten Geräte werden jetzt an der University of Colorado in Boulder, USA, in Betrieb genommen.
In dem neuen Elektronenmikroskop können die Proben in verschiedenste Richtungen gedreht werden. So ist es möglich, von Proben, deren Dicke nur etwa ein Zehntel einer Zelle beträgt, Aufnahmen aus 140 verschiedenen Positionen zu machen. Die einzelnen Aufnahmen werden im Computer gespeichert, der daraus ein dreidimensionales Bild vom Inneren der Zelle berechnet.
Mit diesen dreidimensionalen Bildern können Forscher die Zellstruktur wesentlich genauer aufklären, und daraus können sie auch Rückschlüsse über den Ablauf verschiedenster Prozesse in den Zellen ziehen.
Ralf Möller




