“Wenn sich Bundesregierung und Bahn von Prestigeprojekten verabschieden und auf den schnellen Ausbau wichtiger Strecken für Güter konzentrieren, lässt sich der Schienengüterverkehr in Deutschland innerhalb von fünfzehn Jahren verdoppeln. Damit und mit kosteneffizienten Investitionen in den Personenverkehr könnten die CO2-Emissionen des Verkehrs bis 2020 um rund fünf Prozent verringert werden. Mit den bisherigen Plänen der Bundesregierung werden bis zum Jahr 2050 lediglich 0,5 Prozent Minderung erreicht. Weniger Lkw auf unseren Straßen und zufriedenere Bahnkunden in allen Sektoren der Wirtschaft wären weitere Vorteile”, sagte Weiger. Anstatt an einem Schieneninvestitionsplan festzuhalten, der entsprechend der Aussagen seiner eigenen Gutachter das Ziel der Verlagerung von Verkehr auf die Schiene verfehle, müsse Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer endlich neue Prioritäten setzen und seinen “Bedarfsplan Schiene” entsprechend anpassen.





