Text: Monika Offenberger
Deutschlands Wälder ächzen unter dem Klimawandel. Stürme und extrem heiße Sommer schwächen die Bäume, Parasiten und Krankheiten geben ihnen den Rest. Die größten Schäden zeigen sich in reinen Nadelwäldern: Ganze Fichtenforste werden vom Borkenkäfer vernichtet, Kieferplantagen gehen in Flammen auf. Doch es trifft nicht nur die naturwidrig gepflanzten Nadelbaumplantagen. Buchen leiden an Sonnenbrand und Mikroben, Bergkiefern und Ahorne können sich zunehmend schlechter gegen eingeschleppte Pilze wehren (siehe S. 64). Diese Entwicklung wird sich fortsetzen. Denn laut Prognosen des Weltklimarats werden die Temperaturen, global und in Europa, weiter deutlich steigen und Witterungsextreme zunehmen. Und zwar in einem Tempo, mit dem unsere Wälder nicht Schritt halten können. Viele Forstleute wollen deshalb dem Wald gleichsam Beine machen.





